Newsarchiv der Neuen Lübecker

Neuer Unterstand am Bolzplatz Breedlandweg in Flensburg

Die Flensburger Jugendlichen bei der Arbeit an der eigenen Blockhütte

02.10.2008 | Engagierte Jugendliche bauten sich in Flensburg-Mürwik einen eigenen Unterstand an ihrem Bolzplatz. Die NEUE LÜBECKER unterstützte sie dabei mit Rat und Tat.

Seit dem Oktober 2007 wurde an diesem Projekt gearbeitet. Am 2. Oktober fand nämlich im Mehrgenerationenhaus Süderlücke in Flensburg-Mürwik eine so genannten "Jugendvollversammlung" statt. Diese „JVVs“ sind Veranstaltungen, die von der Flensburger Politik beschlossen wurden, um die Jugendlichen an der Gestaltung ihres Stadtteils zu beteiligen. Sie sollen durch die Flensburger Verwaltung (hier: das Kinder- und Jugendbüro) durchgeführt werden. Hierfür wird in jedem Stadtteil ein Betrag von 2000 Euro zur Verfügung gestellt. Alle in dem jeweiligen Stadtteil lebenden Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren werden schriftlich zu der Versammlung eingeladen. Zu der Veranstaltung in Mürwik am 2. Oktober erschienen immerhin 20 Jugendliche. Die Versammlung wurde von zwei Pädagoginnen moderiert. Es wurden verschiedene den Stadtteil Mürwik betreffende Fragen gestellt. So konnten die Jugendlichen auch ihre Vorstellungen dazu äußern, was sie mit den zur Verfügung gestellten 2000 Euro in ihrem direkten Wohnumfeld verändern würden. Unter den Jugendlichen gab es eine Gruppe von drei männlichen Jugendlichen, die stellvertretend für eine größere Gruppe den Wunsch äußerten, „ihren“ Bolzplatz am Breedlandweg zu verändern. Sie stellten fest, dass es bei Regenwetter keinerlei Möglichkeit des Sich-Unterstellens geben würde. Sie wünschten sich den Erwerb oder Bau eines solchen Unterstandes. Unter den vielen Wünschen verschiedener jugendlicher Fraktionen konnte diese Gruppe sich durchsetzen und bekam für ihr Projekt 1.000 Euro zugesprochen. Für die Umsetzung dieses Projektes wurde jeweils eine Pädagogin aus dem Jugendhaus „Pampelmuse“ und ein Pädagoge aus dem Jugendhaus „Breedland“ hinzugezogen. Es wurden mehrere Planungstreffen durchgeführt und im Rahmen eines dieser Planungstreffen wurde dann die NEUE LÜBECKER als Eigentümer der betreffenden Liegenschaft eingeladen.

In der Folge kam es zu einem gemeinsamen Gespräch mit den Jugendlichen, einer Vertreterin der NEUE LÜBECKER (Frau Klein) und einem Vertreter des Kinder- und Jugendbüros der Stadtverwaltung Flensburg im Jugendhaus „Breedland“. Hier stellten die Jugendlichen Frau Klein ihr Vorhaben vor und baten um Genehmigung zur Umsetzung. Frau Klein war begeistert und sagte den Jugendlichen zu, einen Unterstand auf dem Grundstück errichten zu dürfen. Außerdem sagte Frau Klein zu, dass die NEUE LÜBECKER sich mit Materialspenden (mit Beton für das Fundament, Schalbrettern etc.) beteiligen würde. Danach holten die Jugendlichen bei verschiedenen Firmen diverse Angebote für Holzunterstände ein. Nach eingehender Sichtung der vorliegenden Angebote und Abwägung der Kosten und Interessen entschied man sich für ein Buswartehäuschen der Firma Vierck (Sörup), weil die Stadt Flensburg einschlägige Erfahrungen mit der Zusammenarbeit im Rahmen von Jugendaktivitäten mit dieser Firma hatte. Im Dezember 2007 fuhren zwei der acht Jugendlichen als Abordnung gemeinsam mit dem projektbegleitenden Pädagogen und einem Vertreter des Kinder- und Jugendbüros zur Firma Vierck. Dort verhandelten die Jugendlichen mit dem Seniorchef über ihr Anliegen. Dieser war begeistert, gab diverse Tipps, ein paar Zollstöcke und Bleistifte und einen netten Preisnachlass. Den dann noch fehlenden restlichen Betrag stellte die Stadt Flensburg zur Verfügung.

Nach einer längeren Winterpause trafen sich die Jugendlichen und die pädagogischen BegleiterInnen im Frühjahr zur weiteren Ausarbeitung des Projektes. Es wurden anhand von Zeichnungen der Firma Vierck Werkzeuge zusammengestellt und mit den Grabungen für das Fundament begonnen. Dort wo zukünftig dieser Unterstand stehen sollte, befand sich eine alte marode Holztribüne. Diese wurde von den Jugendlichen abgerissen, um an dieser Stelle dann mit Muskelkraft das Fundament auszuheben. Am Ende können die Jugendlichen stolz auf ihren Unterstand "Marke Eigenbau" sein, der eher einer professionellen Blockhütte gleicht als einem selbstgemachten Provisorium.

 

E-Mail: info(at)neueluebecker.de


 

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